APSV-Evangelium, Kap. 1
HAns
IM ANFANG schuf Gott den Himmel und die Erde, und die Erde war wüst und leer. Und Gott langweilete sich fürchterlich und sprach: "Es werde Licht!" Und es ward Licht. Und Gott schied das Licht von der Finsternus, und er nannte das Licht Tag und die Finsternus HAns. Und Gott sah, daß das Licht gut war, und freuete sich riesig über sein Machwerck.
Alsdann erblickete er die Finsternus, und sein geheiligter Blick ward ebenfalls finster. Denn er sah mit seinen Augen, daß die Finsternus schlecht war. Und er hub an zu reden, und er sprach zu HANS: "Geh mir aus den Augen, Unwürdiger!" Und alsdann begann HANS zu laufen und eilete in ein weit entferntes Land. Und dorten ernährete er sich von Heuschrecken, Honig und wilden Beeren, und es ging ihm eigentlich ganz gut.
Nach einiger Zeit jedoch fand er sein kärgliches Dasein ein wenig eintönig, und er bekümmerte sich darob. Und in seinem Sperlingshirn reifte der Gedanke, sich zu beschweren. Und er trat hin vor den Herrn, und er hub an zu sprechen und sprach: "Du Arschloch, mich jagetest du hinaus in die schreckliche Wildnis und gabest mir keinen Gefährten!" Und Gott sah ihn an von oben bis unten, vom Kopf bis zu den Füßen betrachtete er ihn, und er sprach in seiner unendlichen Weisheit: "Gut, du hast es nicht anders gewollt..."
Und er riß ihm eine Rippe aus dem Leibe, und gab ihm die und sprach: "Da hast du, was du begehrtest!". Und er schickte ihn wiederum von hinnen.
Und HANS nahm die Rippe, und kehrte zurück in die Wildnis und war selig, denn er hatte nun einen treuen Gefährten. Und er hielt seine Rippe im Arm, tagein und tagaus, und er nannte seine Rippe MOPS.